Hände · Arme
Grenzen zu verstehen ist eine Sache. Sie zu ziehen eine ganz andere.
Grenzenlosigkeit fühlt sich nach Freiheit an. Aber oft ist sie das Gegenteil. Wenn alles fließt, wenn du zu allem Ja sagst — dann bist du nicht frei. Dann bist du aufgelöst.
In den Händen und Armen zeigt sich das als ein Greifen nach außen, das nicht aufhört. Somatisch fehlt hier die Gegenbewegung: das Zurückziehen, das Halten, das Bei-sich-Bleiben.
Hier ist ein Ort, an dem du eine Grenze spüren kannst. Nicht als Mauer. Sondern als Kontur.
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Du musst hier nichts lösen.
Nur ankommen.
Der Rest geschieht von allein.
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