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Gesicht

Beschämt

Scham lebt im Verborgenen. Sobald du sie ansiehst, verliert sie ihre Macht.

Was hier geschieht

Scham brennt. Im Gesicht, im Nacken, in der Brust. Sie ist das einzige Gefühl, das von außen sichtbar werden kann, und genau davor hat sie am meisten Angst. Der Impuls ist immer derselbe: sich abwenden, sich verstecken, verschwinden.

Scham sagt: Du bist falsch. Nicht was du getan hast, sondern wer du bist. Das ist ihr Trick, und es ist eine Lüge. In der somatischen Arbeit lernen wir, Scham als eine Kontraktion zu sehen — eine Zusammenziehung, die sich lösen kann.

Hier ist ein Ort, an dem du dich nicht verstecken musst.

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Scham: das Gefühl, das sich versteckt

Staffel 3 · Folge 3

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Sehen

Lesung zu Beschämt

Aus „Der Weg der Raupe“

Spüren

Die Übung des sanften Blicks

Dir selbst begegnen, ohne Urteil

Diese Übung schicke ich dir als ruhige Anleitung in dein Postfach. Damit du sie in Stille gehen kannst, wann immer du bereit bist.

Du musst hier nichts lösen.
Nur ankommen.
Der Rest geschieht von allein.

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