Gesicht
Scham lebt im Verborgenen. Sobald du sie ansiehst, verliert sie ihre Macht.
Scham brennt. Im Gesicht, im Nacken, in der Brust. Sie ist das einzige Gefühl, das von außen sichtbar werden kann, und genau davor hat sie am meisten Angst. Der Impuls ist immer derselbe: sich abwenden, sich verstecken, verschwinden.
Scham sagt: Du bist falsch. Nicht was du getan hast, sondern wer du bist. Das ist ihr Trick, und es ist eine Lüge. In der somatischen Arbeit lernen wir, Scham als eine Kontraktion zu sehen — eine Zusammenziehung, die sich lösen kann.
Hier ist ein Ort, an dem du dich nicht verstecken musst.
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Du musst hier nichts lösen.
Nur ankommen.
Der Rest geschieht von allein.
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